Informationen zu Windkraft-Vorrangflächen in Weddelbrook und Umgebung

Die Frist zur Stellungnahme endet am 3. Januar 2019! 

Foto+Fotomontage: Michael Zwicker

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat landesweit 361 sogenannte Vorranggebiete für den Bau von Windkraftanlagen ausgewiesen.  Leitlinie war dabei der gesteuerte weitere Ausbau der Windenergie als Wirtschaftsfaktor und Baustein der Energiewende.  Direkt auf Weddelbrooker Gemeindegebiet befindet sich zwar nur ein Zipfel einer der  Vorrangflächen (PR3_SEG_043), allerdings erstrecken sich zwei andere Areale  unmittelbar entlang der  Gemeindegrenze.  Das gilt für die Fläche Richtung Lentföhrden und eine weitere an der Grenze zu Hitzhusen.

Überall dort könnten  bis zu 200 Meter hohe Windkraftanlagen errichtet werden. Von den meisten  Weddelbrooker Grundstücken würden diese Anlagen zu sehen und zu hören sein.  Gleiches gilt möglicherweise für die Vorrangfläche in Hingstheide.

Gleichzeitig zur Flächenausweisung hat die Landesregierung ein Bürgerbeteiligungsverfahren gestartet. Alle relevanten Unterlagen dazu werden im Online-Portal https://bolapla-sh.de zur Verfügung gestellt.

Die Weddelbrooker Gemeindevertretung hat sich mehrheitlich gegen den Bau von Windparks auf Weddelbrooker Gebiet und in Weddelbrooker Nachbargemeinden ausgesprochen.

Welche Flächen Weddelbrook betreffen:

Details zu den Flächen:


Stellung nehmen: 

Alle Bürger können zu allen Vorrangflächen in Schleswig-Holstein – spätestens bis 3. Januar – der Landesregierung eine Stellungnahme schicken, handschriftlich verfasst,  auf der Schreibmaschine getippt oder als Online-Eingabe gesendet. Auch Stellungnahmen per E-Mail sind möglich.

Online über das Portal BOB-SH:  https://bolapla-sh.de

Per  Post:  Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration – Landesplanung, Düsternbrooker Weg 92,   24105 Kiel

Per E-Mail: ed.hs1545000893dnal.1545000893mi@gn1545000893ugili1545000893etebe1545000893igren1545000893edniw1545000893

Mögliche Argumente gegen den Bau von Windkraftanlagen: 

  1. Zerstörung der der Landschaft und des Lebensraumes von Tieren wie Rotmilan und Storch. 
  2. Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch bis zu 200 Meter hohe Anlagen. 
  3. Unzumutbare Geräuschentwicklung durch sich drehende Rotoren. 
  4. Negativer Einfluss auf die Gesundheit durch Infraschall. 
  5. Immobilien in der Nähe eines Windparks verlieren an Wert.

Bei einer Argumentation gegen die Ausweisung von Vorrangflächen und den Bau von Windkraftanlagen ist es wichtig, auf die von der Landesregierung festgelegten Ausschlusskriterien einzugehen. 

Der vollständige Kriterienkatalog (43 Seiten) ist auf der Website der Landesregierung  zu finden: 

Weddelbrooker See: Wasserqualität

Welche Behörden sich um das Badewasser kümmern

An den amtlich ausgewiesenen Badestellen unternimmt Schleswig-Holstein sehr viel für ein möglichst sicheres Badevergnügen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreise und kreisfreien Städte kontrollieren regelmäßige die Wasserqualität und  erarbeiten für jedes Badegewässer ein Profil zur Feststellung möglicher Verschmutzungsquellen

In der Badesaison werden die  339 Badestellen Schleswig-Holsteins regelmäßig von den zuständigen Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte überwacht und beprobt. Die ersten Proben werden kurz vor Beginn der Badesaison gezogen und die Untersuchungsergebnisse kontinuierlich ins Internet eingestellt. Bei Grenzwertüberschreitungen an einzelnen Badestellen werden diese unverzüglich nach Bekanntwerden  aktualisiert. (Quelle: Sozilaministerium SH)

Weiter Informationen:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/B/badegewaesser/Downloads/GesundesBaden.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Die aktuellen Badewasserdaten und weitergehende Informationen zu jeder Badestelle  sind veröffentlicht unter:

www.badegewaesserqualitaet.schleswig-holstein.de.

Dort stehen auch Faltblätter zum Thema Badegewässer als Download zur Verfügung.