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Plattdeutscher Aufstand der Alten
Von wegen eitel Sonnenschein: Wie aus heiterem Himmel ziehen in der vermeintlich heilen Welt eines kleines Seniorenheims dunkle Wolken auf. Auslöser für manch zwischenmenschliches Donnerwetter ist eine neue Bewohnerin mit schillernder Vergangenheit, reichlich Knast-Erfahrung, viel Tatendrang und noch mehr Geld. Wie sich damit die scheinbar im Alltagstrott gefangenen Senioren auf Trab bringen lassen, zeigen die Weddelbrooker Bühnenbuttjers in ihrem neuen plattdeutschen Schwank. „Pension Sünnschien" heißt das Stück, das vier Mal in Wolters‘ Gasthof aufgeführt wird.
In dem scheinbar sonnigen Altenheim regiert das Betreiberehepaar (gespielt von Maike Dummeyer und Michael Kay) knauserig und selbstherrlich. Mit strenger Hausordnung gängeln sie ihre Gäste: Bis die lebenslustige und gerade aus dem Gefängnis entlassene Rentnerin (Birte Krohn) einzieht und die anderen Pensionäre aus der Lethargie weckt. Zum Einstand gibt es Alkoholisches, Playboyhefte und die Aussicht auf mehr Freiheiten. Dadurch blühen eine ehemalige Pianistin (Heike Möller-Runge), ein verkappter Schauspieler (Lina Kay) und das feine Ehepaar (Dörte Unger und Ulrich Kinder) wieder auf - und sie fordern ihre Rechte ein. Um die ebenso gut betuchte wie gewiefte Unruhestifterin so schnell wie möglich loszuwerden, ist den zunehmend in Bedrängnis geratenen Pensionsbesitzern jedes Mittel recht. Sogar von Mord ist die Rede.
Ob es dazu - vor den von Michael Hargens-Wegel gezimmerten Kulissen - kommt, zeigen die Bühnenbuttjers erstmals am Donnerstag, 22. Februar.
Weitere Aufführungen gibt es am Freitag, 23. Februar, sowie am Donnerstag, 1. März, und am Freitag, 2. März, in Wolters’ Gasthof. Der Aufstand der Alten in der „Pension Sünnschien" beginnt jeweils um 20 Uhr
