Kultur/Sport - Atelier am See
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Kultur/Sport
<B>Kunst zum Anfassen</B>

Kunst zum Anschauen und größtenteils auch zum Anfassen haben zwei kreative Frauen und drei nicht minder ideenreiche Männer in feierlichem Rahmen in ihrem „Atelier am See“ am Ende der Schulstraße am 7. und 8.Oktober präsentiert.

Marion „Mo“ Kay und Michael Hargens-Wegel (beide aus Weddelbrook),

Susanne Kagelmann (Großenaspe),

Hans-Otto Wittorf (Bad Bramstedt) und

der Hamburger Peter Gärtner (Künstlername „Pom“)

zeigten ihre Arbeiten unter anderem aus Holz, Metall, Stein und Farbe.

 

Das im Herbst 2005 eröffnete Atelier, nur wenige Schritte vom idyllischen Mühlenteich entfernt, ist in einem ehemaligen Schweinestall untergebracht. Grunzende Borstentiere und Güllegeruch sind zwar schon längst Geschichte, dafür sind andere Tiere in der rustikalen Unterkunft zu entdecken.

Rentner Hans-Otto Wittorf (70), der früher als Konditormeister Torten produzierte, kreiert nun aus Wurzeln und anderem Holz Wesen, die oft erst auf den zweiten Blick als Kamel oder Bär zu erkennen sind. Mit dem mannshohen ritterlichen „Roland“ aus Holz und Metall schuf Wittorf auch einen Zweibeiner.

Tierische, aber auch menschliche Züge haben die mitunter schwergewichtigen Werke von Bildhauerin „Mo“ Kay (45), die gern Steine aus Afrika bearbeitet. Die gelernte Sozialarbeiterin bringt aber ebenso gern Metall in eine ausdrucksstarke Form.

Vorzugsweise Gesichter, aber auch Fische und anderes Getier lässt die in Bad Bramstedt tätige Realschullehrerin Susanne Kagelmann aus mehr oder weniger großen Steinskulpturen herausschauen. Denn die 57-Jährige strebt in fast allen ihren Werken eine unübersehbare Verknüpfung von Biologie und Kunst an.

Acrylfarben und Leinwände sind dagegen die bevorzugten Materialien des Dekorateurs und Tischlers Michael Hargens-Wegel. „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“, lautet das (von dem Architekten Walter Gropius übernommene) künstlerische Motto des 57-Jährigen, den die Impressionisten begeistern. Fünfter im kreativen Bunde ist der Hamburger Bildhauer Peter Märker. Der 64-Jährige ist auch leidenschaftlicher Theaterfan und Musiker.

Hier eine kleine Zusammenstellung der Werke/Objekte.