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LEEVLUST UN WATERSCHADEN

 

<h2>Kaputte Leitungen und defekte Beziehungen</h2>

 

Weddelbrook – Das Leben ist eine Baustelle. Deshalb sollten die Namen der Handwerker Peter Krumm und Winfried Schief eine Warnung sein: Wer die beiden  für kleinen Reparaturarbeiten bestellt, könnte gleich ein Abbruchunternehmen beauftragen. Denn wo das Duo auftaucht, bleibt kaum etwas heil.   

So auch auf der Bühne in Wolters Gasthof, wo die Laiendarsteller der Weddelbrooker Bühnenbuttjers fünf Mal ihr neues Stück Leevslust un Waterschaden“ aufführen werden. In der plattdeutschen Komödie geht es aber nicht nur um kaputte Strom- und Wasserleitungen, sondern auch um defekte zwischenmenschliche Beziehungen. An den  komischen wie chaotischen Reparaturversuchen der beiden trotteligen Handwerker (gespielt von Hauke Pastler und Jan Wietzke) beteiligen sich zudem  andere Zeitgenossen mit mehr oder weniger ausgeprägten Charakterschwächen.   

Sehr resolut zu Werke gehen dabei – auch ihre Namen sind Schicksal – die Klempnerinnen Mechthild Schreck und Susi Schraube (Birte Krohn und Maike Dummeyer).  Verwickelt in das Wirrwarr der Rohre, Kabel und Gefühle sind zudem ein schüchterner Buchhalter (Ulrich Bielenberg), seine dominante Schwester (Andrea Nitsche), deren  flippige Freundin (Wiebke Knüppel), ein introvertierter Bekannter (Michael Kay), eine überaus neugierige Vermieterin (Lina Kay) und ein poetisch veranlagter Briefträger (Jörg-Christoph Kleensang). Als Souffleuse wirkt Constanze Kallinich hinter der Kulisse, die Michael Hargens-Wegel gebaut hat und nach jeder Vorstellung wieder ernsthaft reparieren muss.

Die Premiere von Leevslust un Waterschaden“ wird am Freitag, 19. Februar, zu sehen sein.

Weitere Schadensmeldungen vor Publikum in Wolters Gasthof sind für Sonnabend und Sonntag (20. und 21. Februar) sowie für Donnerstag und Freitag (25. und 26. Februar)  geplant. Der Bühnenspaß beginnt jeweils um 20 Uhr.

 

Hier als Vorgeschmack schon mal ein paar Bilder ….

 

 













Die Bühnenbuttjers

Die Theatergruppe mit Mitgliedern aus Mönkloh, Föhrden-Barl, Heidmoor und Weddelbrook hat sich den Namen "Bühnenbuttjers" gegeben. Bereits 1992 wuchs aus dem Kreis der Landjugend die Idee, eine plattdeutsche Theatergruppe zu gründen.

Viel Engagement zeichnet die Gruppe aus. Mit viel Akribie und Einsatz werden jährlich neue Theaterstücke eingeübt, für ein aufregende Bühnenbilder in Eigenarbeit gesorgt und für wirkliche begeisternde Vorführungen gesorgt.

Jedes Jahr im Oktober trifft man sich bei Jutta Kay, die wieder ein interessantes Stück für die "Weddelbrooker Bühnenbuttjers" herausgesucht gat. Bereits beim ersten Lesen des neuen Stückes werden schnell voller Euphorie die Rollen auf die Spieler verteilt.

Vom Herbst bis zum Ende des Winters wird geprobt. Die Proben finden zurzeit nach dem Ausbau der Grundschule im Mehrzweckraum statt.

Ursprünglich hatte man nur an einem Auftritt pro Saison gedacht. IM Laufe der Jahre wurde die Nachfrage immer größer, so dass nun in der Regel mindestens drei Auftritte im Jahr im Sall von "Wolters Gasthof" stattfinden.

In den vergangenen Jahren ist der Bekanntheitsgrad der "Bühnenbuttjers" ständig gestiegen. Auch Nachbarorte fragen häufig nach, ob auch bei ihnen eine Aufführung stattfinden kann.

Seit 7 Jahren zaubert Michael Hargens-Wegel zur Freude aller eine hervorragende Kulisse auf die Bühne.

Das "Bühnenfieber" ist schon auf die nächste Generation übergesprungen, so dass die Besetzung inzwischen aus 15- bis 50-jährigen besteht.

Besuchen Sie die Aufführungen - es ist bringt wirklich Spaß!

 

Hier eine Zusammenstellung der bisher aufgeführten Stücke:

  • 1992/1993   "De rettende Engel oder Lola ritt allns rut"
  • 1993/1994   "Filou blifft Filou"
  • 1994/1995   "Politik un Föhrerschien"
  • 1995             "Dat snaksche Testament" - Extraaufführung in Nützen
  • 1996/1997   "De Wunnerdoktor"
  • 1997/1998   "Lampenfewer"
  • 1998/1999   "De Bregendöscher"
  • 1999/2000   "Familienbande"
  • 2000/2001   "Praxis Dr. Freesemann"
  • 2001/2002   "Döögt nix!" (Jubiläumsstück zum 10-jährigen Bestehen)
  • 2002/2003   "König Meier"
  • 2003/2004   "Nachtmanöver"
  • 2004/2005   "Roland schall flegen"
  • 2005/2006   "Nix is ok wat"








Dösbaddels wollen Weddelbrooker Bank ausrauben<//a>

Bühnenbuttjers führen vier Mal Krimi-Komödie auf <//a>

<//a>Weddelbrook<//a>

An zahlreichen Abenden wird fleißig in der Weddelbrooker Grundschule geübt. Anders als in ihren plattdeutschen Schwänken in den Vorjahren haben die Bühnenbuttjers in der Krimi-Komödie nur wenige Rollen zu besetzten. Dafür müssen die fünf Hobbyschauspieler während des Stücks ununterbrochen auf der Bühne präsent sein und alle haben eine Menge Text zu lernen. Timo Holfert (Schmalfeld) übernimmt die Rolle des auf Eskapaden erpichten Rentners Walter Meerbusch. Seine Komplize wird von Ulrich Bielenberg (Bad Bramstedt) dargestellt. Unfreiwilig mit ins räuberischen Geschehen verwickelt werden Michael Kay (Weddelbrook) als schleimiger Bankchef, der gleichzeitig mit dem Überfall noch privat in die Klemme gerät. Denn mit ihm werden seine Geliebte (gespielt von Wiebke Knüppel aus Weddelbrook) und seine hinter die Affäre kommende Ehefrau (Dörte Unger aus Bad Bramstedt) zu Geiseln in der Bank. Auf engstem Raum entwickelt sich ein witziges Psychodrama, wobei das Räuber-Duo hinsichtlich der kriminelle Energie bald von den Geiseln übertrumpft wird. Mit zum Bühnenbuttjers-Team gehören in diesem Jahr Birte Krohn (Föhrden-Barl) als Regisseurin und Souffleuse sowie der Weddelbrooker Michael Hargens-Wegel, der für das Bühnenbild und die Technik verantwortlich ist.

- Je öller, je döller: Hans-Georg Zwitscher und Walter Meerbusch sind dafür ein abschreckendes Beispiel. Denn die beiden Rentner kommen auf die Schnapsidee, ihren Lebensabend etwas aufwändiger und aufregender zu gestalten. Um den angestrebten Luxus finanzieren zu können, fällt ihnen nichts Besseres ein, als eine Bank auszurauben. Ausgerechnet in Weddelbrook schlägt das kriminell unerfahrene Duo zu. Doch alles geht schief – und das sogar gleich vier Mal. Glücklichweise handelt es sich dabei nicht um eine wirklichen Raubüberfall, sondern um das neue Theaterstück der Weddelbrooker Bühnenbuttjers. „Keen Geld för Dösbaddels" heißt die plattdeutsche Komödie, die erstmals am Mittwoch, 5. März, ab 20 Uhr in Wolters’ Gasthof aufgeführt wird. Weitere Vorstellungen an gleichem Tatort sollen an den Donnerstagen, 6. und 13. März, sowie am Freitag, 14. März, jeweils ab 20 Uhr folgen.